Dienstag, 7. April 2015

Überquerung der Anden auf dem "Paso de Pircas Negras"

22. März
Wir brechen unser Lager in der Qubrada neben der RN 76 am Morgen ab und setzen unseren Weg hoch zum Pass "Las Pircas Negras" nach dem Frühstück gegen 10:00 Uhr fort.
Die Vegetation ist karg, wir sind über 3000m hoch, doch die Farben der Erde und die Form der Landschaft ist wunderschön.




Gegen 2 Uhr Mittag kommen wir an der Grenzstation auf 4.150m Höhe an. Es ist nichts, reinweg gaaaar nichts los. Etwas kurzatmig begeben wir uns ins Gebäude. Wir sind die einzigen "Kunden" und die Beamten freuen sich das endlich etwas zu tun ist.

Beim "trámite 1", Einwanderung, fängt der Spaß schon an. Man versucht die ungewöhnlichen Namen auszusprechen und so bekommen wir einen "Super Marc" und andere lustige Betonungen unsere Namen zu hören.

Inklusive unserer drei Autos sind an dem Tag 12 Fahrzeuge über die Grenze gekommen. Wahnsinn. Die Jungs arbeiten nur 2 Wochen in der Höhe und Einöde und haben dann zwei Wochen frei, w
wahrscheinlich um diesen Stress gewachsen zu sein.

Der Aufenthalt in der Station entwickelt sich mit dem "trámite 2", Zoll, fröhlich weiter. Warum ein Deutscher denn einen Hyundai fährt wird gefragt und ob es uns allen bei der Fahrt in der Höhe gut gehe, oder ob die Dame nicht lieber in der Grenzstation bleiben sollte...

Die Zolldeklaration ist da nur eine Nebensache und auch die Durchsuchung der Autos draußen ist eher eine Fortsetzung des Gesprächs im Freien. Als der Beamte Käse in der Kühlbox sieht sagt er mir nur "du verstehst ja gut Spanisch, deswegen könnt ihr den behalten, aber esst ihn schnell auf, Käse darf man nicht mit nach Chile nehmen".
Das wissen wir und so sage ich ihm dies zu und bedanken und verabschieden wir uns aller herzlichst.


Natürlich stehen wir zu unserem Wort und wollen den Käse bald essen. Es ist sowieso Zeit für einen kleinen Imbiss. Unweit der Strasse sehen wir eine Wetterschutzhütte. Dort fahren wir querfeldein hin, bauen den Campingtisch auf und schmieren uns eine paar schöne Scheiben Käsetoast.


Die Fahrt auf der anderen Seite der Anden herab in Richtung Copipó ist genauso wie der Weg hinauf sowohl eine Freude als Fahrer als auch fürs Auge.



Nachmittags um 17:25 erreichen wir die Gesamtkilometerzahl von 10.000km, was wir gebührend mit einer kurzen Pause und einer Schluck Wasser begießen. Kurz nach 18:00 erreichen wir dann den Ort Copiapó, wo wir ins Hotel Antay einchecken. Eine wirkliche Oase in der Wüste, aber das konnten wir da noch nicht wissen.


2 Kommentare:

  1. Irgentwie klappt es mit der Veöffentlichung bei mir oft nicht so recht,sollte es doppelt sein...mea culpa...also wollte sagen die beherrschende Landschaftsfarbe scheinen Rottöne zu sein,sehr schön und ich dachte immer Norddeutschland wäre überschaubar......... ;)

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